Fachwissen, Geschichte und Praxis rund um die Genogrammarbeit
12 BeiträgeBeratung findet längst nicht mehr nur im gemeinsamen Raum statt. Was passiert mit der Genogrammarbeit, wenn zwischen Berater:in und Klient:in ein Bildschirm steht — und wo liegen ihre Grenzen?
Drei strukturierte Erstgespräch-Formate, die in der systemischen Beratungspraxis Bestand haben — mit Wachstumsbogen, Schritt-Plan und Anker-Frage. Erfahrungen aus über 20 Jahren Familienarbeit.
Zirkuläre Fragen aus 20+ Jahren Praxis: Fünf Klassiker, die in fast jedem Familiengespräch funktionieren — und warum sie wirken.
Was technisch nötig ist, was gut ankommt, was vermieden werden sollte — ein Erfahrungsbericht aus der ambulanten Familienhilfe und der mobilen Beratung.
Informationslücken im Genogramm sind selbst Information. Strategien für die Praxis: Pseudonyme, Spekulationsvermerk und das Spätere-Ergänzung-Prinzip.
Gewalt, Sucht, Missbrauch, Trennung: Sechs Brückentechniken aus der systemischen Praxis, mit denen sich auch heikle Familienthemen ohne Verletzung erschließen lassen.
Pragmatische Integration zweier Methoden: Wann es Sinn macht, beide in einer Sitzung zu kombinieren — und wann nicht. Mit Mini-Fallbeispiel.
Wenn das Genogramm da ist — was tun? Hypothesen prüfen, Ressourcen aktivieren, Bewegung anstoßen. Praxiserfahrungen zur unterschätzten zweiten Sitzung.
Klient:innen bringen manchmal eigenes Material mit — Fotoalben, selbstgezeichnete Stammbäume, Familienpapiere. Was bedeutet das? Wie geht man professionell damit um?
Triadisches Setting mit Sprach- und Integrationsmittler:innen: Vertrauensbildung, methodische Anpassung und die unsichtbare dritte Person im Raum.
Wenn Klient:innen das gezeichnete Genogramm zurückweisen — „So sind wir nicht": vier Strategien aus der systemischen Praxis. Re-Reading, Polyphonie, Iteration und das Schweigen aushalten.
Manche Klient:innen verweigern Antworten, schweigen, relativieren oder verlassen innerlich den Raum. Was steckt dahinter — und wie arbeitet man produktiv damit?