Fachwissen, Geschichte und Praxis rund um die Genogrammarbeit
15 BeiträgeNeun Kinder, ein Wiener Palais voller Musik, ein Vater, der keinen Widerspruch duldete — und drei Söhne, die sich das Leben nahmen. Was die Wittgensteins zeigen, ist kein Erbe, sondern ein Muster.
Eine Spontanmutation bei Queen Victoria, vier Generationen später ein blutender Thronfolger in St. Petersburg — und ein Wanderprediger, der durch eine Diagnose an den Zarenhof kam und eine Krone stürzen half.
Vier Generationen, ein Familienname, mehrere Suizide: Was die Familie Mann im Genogramm zeigt, ist kein Fluch des Talents, sondern ein lesbares Muster aus Auftrag, Exil und Rollen.
1969 spricht Ted Kennedy im Fernsehen vom „Fluch", der über seiner Familie liege. Der Satz blieb hängen — nur hält er der eigenen Datenlage nicht stand. Was bleibt, ist im Genogramm lesbar.
Wäre Helm Stierlin am 12. März 2026 hundert Jahre alt geworden — sein Denken ist es längst: Es steckt in den Fragen, die Therapeut:innen stellen, in den Genogrammen, die sie zeichnen, und in einer ganzen Schule, die sein…
Von frühen Stammbäumen zur modernen Genogramm-Methode.
Murray Bowen und die Entstehung der Familiensystemtheorie.
Wie das Genogramm zu seinem Namen kam.
Monica McGoldricks Beitrag zur Standardisierung des Genogramms.
Das Standardwerk von 1985, das alles veränderte.
Genogramm und Ahnenforschung: Gemeinsamkeiten und Grenzen.
Die Heidelberger Schule und ihre Weiterentwicklungen.
Kulturelle Perspektiven auf das Genogramm.
Die Bach-Familie als historisches Beispiel für Genogrammarbeit.
Genogramme im digitalen Zeitalter.